

20 Tage
Atlantic Dreams – Von Nova Scotia bis Newfoundland
Auf dieser außergewöhnlichen Rundreise entdecken Sie die wilde Schönheit von Nova Scotia und Newfoundland. Folgen Sie dem legendären Cabot Trail, erleben Sie die Berg- und Fjordlandschaften des Gros Morne National Park und besuchen Sie farbenfrohe Fischerdörfer, historische Hafenstädte und einsame Leuchttürme. Twillingate, die Bonavista Peninsula und St. John’s bringen Sie schließlich ganz nah an den rauen Nordatlantik – inklusive zweier eindrucksvoller Fährpassagen.
Preis auf Anfrage








DER REISEVERLAUF
Flug & Mietwagen
Ihre Reise beginnt mit dem Flug. Am Flughafen übernehmen Sie direkt Ihren Mietwagen und fahren anschließend zu Ihrem Hotel.

TAG 1
Halifax
Da Ihr Flug erst am Nachmittag in Halifax landet, beginnen Sie die Reise bewusst ohne umfangreiches Besichtigungsprogramm. Nach der Einreise übernehmen Sie Ihren Mietwagen am Flughafen und fahren zu Ihrem Hotel in Halifax. Planen Sie für Mietwagenübernahme und Fahrt ausreichend Zeit ein, damit der erste Abend entspannt bleibt. Nach dem Check-in empfiehlt sich ein Spaziergang an der Halifax Waterfront. Der Boardwalk erstreckt sich über fast vier Kilometer am Hafen entlang und eignet sich ideal, um nach dem Flug Bewegung und einen ersten Eindruck der Stadt miteinander zu verbinden. Unterwegs passieren Sie historische Speichergebäude, moderne Hafenbereiche, kleine Geschäfte und zahlreiche Möglichkeiten für eine Pause am Wasser. Besonders angenehm ist der Bereich um Queen’s Marque mit direktem Blick auf den Hafen. Für den Abend bietet sich ein frühes Abendessen mit Fisch oder Meeresfrüchten an. Weitere Sehenswürdigkeiten sparen Sie sich für den nächsten Tag auf, an dem Halifax ausführlich erkundet wird.


TAG 2
Halifax
Heute haben Sie einen vollständigen Tag für Nova Scotias Hauptstadt. Beginnen Sie am Vormittag mit der Halifax Citadel auf dem Hügel oberhalb des Zentrums und verbinden Sie den Besuch anschließend mit einem Spaziergang durch die Innenstadt. Danach lohnt sich ein Abstecher in die gepflegten Halifax Public Gardens, bevor Sie bergab Richtung Hafen gehen. Nehmen Sie sich am Nachmittag ausreichend Zeit für die Waterfront, denn zwischen Pier 21 und dem nördlichen Hafenbereich lässt sich Halifax besonders angenehm zu Fuß erleben. Wer die Stadt aus einer anderen Perspektive sehen möchte, kann zusätzlich mit der öffentlichen Fähre nach Dartmouth übersetzen und vom gegenüberliegenden Ufer auf die Skyline zurückblicken. Alternativ bleiben Sie auf der Halifax-Seite und besuchen eines der Museen am Hafen. Planen Sie den Tag nicht zu dicht, denn gerade die Mischung aus historischen Orten, Meerblick und entspannten Pausen macht Halifax reizvoll. Am Abend können Sie rund um die Waterfront oder in der Argyle Street essen gehen.


TAG 3
Halifax bis Lunenburg über Mahone Bay (ca. 110 km)
Verlassen Sie Halifax gegen 08:30 Uhr und fahren Sie nicht ausschließlich über die Schnellstraße, sondern wählen Sie für einen Teil der Strecke die landschaftlich reizvollere Küstenroute. Ihr erster längerer Halt ist Mahone Bay, bekannt für seine drei historischen Kirchen direkt am Wasser. Unternehmen Sie einen kurzen Spaziergang entlang der Waterfront und durch die kleinen Straßen mit Galerien und Kunsthandwerksgeschäften. Gegen späten Vormittag fahren Sie weiter nach Lunenburg, sodass Sie bereits ungefähr zur Mittagszeit am Übernachtungsort eintreffen. Den Nachmittag widmen Sie vollständig der historischen Altstadt. Old Town Lunenburg gehört zum UNESCO-Welterbe und ist geprägt von farbenfrohen Holzhäusern, steilen Straßen und einer lebendigen Hafenfront. Spazieren Sie am Wasser entlang und besuchen Sie bei Interesse das Fisheries Museum of the Atlantic. Falls die Bluenose II während Ihrer Reise im Hafen liegt, sollten Sie ebenfalls Zeit für einen Blick auf den berühmten Schoner einplanen. Den Abend verbringen Sie am besten mit Blick auf den Hafen.


TAG 4
Lunenburg bis Wolfville (ca. 103 km)
Nach dem Frühstück verlassen Sie Lunenburg gegen 08:30 Uhr. Die Fahrt quer durch das Landesinnere nach Wolfville ist mit rund 103 km angenehm kurz und dauert ohne Zwischenstopp etwa eineinhalb Stunden. Dadurch erreichen Sie das Annapolis Valley bereits am Vormittag. Fahren Sie zunächst zur nahe gelegenen Grand-Pré National Historic Site, die als Zugang zur UNESCO-Kulturlandschaft Grand-Pré dient. Hier erfahren Sie mehr über die akadische Geschichte, die frühen Siedlungen sowie die Deportation der Akadier im 18. Jahrhundert. Für den Besuch sollten Sie ungefähr eineinhalb bis zwei Stunden einplanen. Anschließend fahren Sie nach Wolfville und beziehen Ihre Unterkunft. Der Nachmittag eignet sich hervorragend, um die landwirtschaftlich geprägte Umgebung kennenzulernen: Obstgärten, Deiche und Weinberge bestimmen das Landschaftsbild. Wenn Sie Wein probieren möchten, wählen Sie ein Weingut in der direkten Umgebung und lassen Sie bei einer Verkostung das Auto anschließend stehen. Alternativ schlendern Sie durch das kompakte Zentrum Wolfvilles und genießen den Blick Richtung Minas Basin.


TAG 5
Wolfville bis Baddeck (ca. 375 km)
Heute steht eine der längeren Fahretappen der Reise bevor. Starten Sie deshalb bereits gegen 07:30 Uhr, damit Sie Baddeck trotz rund 375 km Strecke spätestens am frühen Nachmittag erreichen. Folgen Sie zunächst der Route Richtung Truro und anschließend über den Trans-Canada Highway nach Cape Breton Island. Planen Sie unterwegs lediglich eine etwas längere Kaffee- und Tankpause ein, beispielsweise im Raum Antigonish, statt mehrere Besichtigungsstopps einzubauen. Bei normalem Verkehr erreichen Sie Baddeck ungefähr zwischen 12:30 und 13:30 Uhr. Nach dem Check-in bleibt somit genügend Zeit für die wichtigste Sehenswürdigkeit des Ortes: die Alexander Graham Bell National Historic Site. Für das Museum und die Außenanlagen sollten Sie mindestens zwei Stunden vorsehen. Die Ausstellung beschäftigt sich nicht nur mit dem Telefon, sondern auch mit Bells Arbeiten in Bereichen wie Luftfahrt und Meerestechnik. Anschließend spazieren Sie noch durch Baddeck und entlang des Bras d’Or Lake. So bleibt die lange Transferetappe angenehm und endet mit einem abwechslungsreichen Nachmittag am Wasser.


TAG 6
Baddeck bis Ingonish (ca. 91 km)
Nach dem Frühstück beginnen Sie den landschaftlich spektakulärsten Abschnitt Nova Scotias. Verlassen Sie Baddeck gegen 08:30 Uhr und fahren Sie über den östlichen Zugang des Cabot Trail in Richtung Ingonish. Die direkte Strecke umfasst nur rund 91 km und benötigt etwa eineinhalb Stunden, doch Sie sollten zusätzliche Zeit für Aussichtspunkte und kurze Fotostopps einplanen. Trotzdem erreichen Sie Ihre Unterkunft bequem noch vor Mittag beziehungsweise spätestens zur Mittagszeit. Nach dem Check-in starten Sie Ihre Erkundung des Cape Breton Highlands National Park zunächst auf der Ostseite. Besuchen Sie das Visitor Centre und lassen Sie sich über aktuelle Wegbedingungen informieren. Anschließend bieten sich Ingonish Beach, Freshwater Lake oder ein kürzerer Küstenweg für den Nachmittag an. Unternehmen Sie heute bewusst noch keine komplette Cabot-Trail-Runde – dafür steht Ihnen der folgende volle Tag zur Verfügung. Der Nationalpark verbindet bewaldete Hochflächen, tiefe Täler und dramatische Atlantikküste; zahlreiche Aussichtspunkte liegen unmittelbar an der Straße. Prüfen Sie saisonale Öffnungszeiten und Wetterlage vor jeder Wanderung.


TAG 7
Ingonish bis Ingonish über Cabot Trail (ca. 300 km)
Heute widmen Sie den gesamten Tag dem Cabot Trail und dem Cape Breton Highlands National Park. Starten Sie möglichst gegen 07:30 Uhr, denn die komplette Panoramastraße ist knapp 300 km lang und benötigt schon ohne größere Stopps mehrere Stunden. Von Ingonish fahren Sie zunächst nordwärts über Cape North und weiter nach Pleasant Bay. Besonders spektakulär wird die Strecke anschließend an der Westküste mit zahlreichen Aussichtspunkten über den Golf von St. Lawrence. Ein Höhepunkt ist der Skyline Trail: Die leichte Wanderung umfasst etwa 6,5 km hin und zurück und benötigt ungefähr 1,5 bis 3 Stunden. Prüfen Sie vorab, ob für Ihren Reisetermin eine Parkplatzreservierung erforderlich ist. Danach fahren Sie Richtung Chéticamp, wo sich eine Mittagspause anbietet. Über Margaree und das Bras-d’Or-Lake-Gebiet kehren Sie am späten Nachmittag nach Ingonish zurück. Verzichten Sie auf zu viele zusätzliche Wanderungen – Aussichtspunkte, Skyline Trail und Fahrstrecke füllen diesen Tag bereits sehr gut aus.


TAG 8
Ingonish bis North Sydney (ca. 107 km) / Nachtfähre bis Port aux Basques (ca. 178 km)
Heute verlassen Sie Cape Breton und beginnen die Überfahrt nach Neufundland. Da die genaue Abfahrtszeit der Fähre vom gewählten Reisetermin abhängt, richten Sie den Tagesablauf unbedingt nach Ihrer bestätigten Marine-Atlantic-Buchung aus. Von Ingonish benötigen Sie für die etwa 107 km bis North Sydney knapp zwei Stunden. Fahren Sie lieber großzügig früh los und verzichten Sie auf größere Besichtigungsstopps. Marine Atlantic empfiehlt, zwei Stunden vor der planmäßigen Abfahrt am Terminal zu sein; verspätetes Erscheinen kann dazu führen, dass die Mitnahme nicht mehr garantiert wird. Die Strecke North Sydney–Port aux Basques ist rund 178 km lang und die Überfahrt dauert ungefähr sieben Stunden. Da Sie eine Nachtfahrt eingeplant haben, empfiehlt sich dringend die Reservierung einer Kabine, damit Sie am nächsten Morgen möglichst ausgeruht weiterfahren können. Packen Sie Medikamente, Ladegeräte und alles für die Nacht in eine kleine Tasche, denn während der Fahrt haben Sie keinen regulären Zugang zum Fahrzeugdeck.


TAG 9
Port aux Basques bis Gros Morne National Park / Rocky Harbour (ca. 335 km)
Nach der Ankunft in Port aux Basques fahren Sie heute direkt Richtung Gros Morne National Park. Die Strecke nach Rocky Harbour beträgt ungefähr 335 km und benötigt ohne längere Unterbrechungen rund vier Stunden. Da Sie bereits eine Nacht auf der Fähre hinter sich haben, sollte dieser Tag bewusst nicht mit zusätzlichen großen Sehenswürdigkeiten überladen werden. Legen Sie unterwegs eine Frühstücks- oder Kaffeepause ein und tanken Sie spätestens im Raum Corner Brook oder Deer Lake, da die Abstände zwischen den Versorgungsmöglichkeiten anschließend größer werden. Nach Ihrer Ankunft am frühen Nachmittag beziehen Sie die Unterkunft in Rocky Harbour oder Norris Point. Für den verbleibenden Tag eignet sich beispielsweise ein entspannter Abstecher zum Lobster Cove Head Lighthouse, kombiniert mit einem kurzen Spaziergang an der Küste. Besuchen Sie außerdem das Visitor Centre und informieren Sie sich über Wetter, Wanderwege und Bootstouren für den nächsten Tag. Besonders in der Morgen- und Abenddämmerung sollten Sie auf Neufundlands Straßen aufmerksam auf Elche achten.


TAG 10
Gros Morne National Park
Heute erleben Sie die eindrucksvollsten Landschaften des Gros Morne National Park, der zum UNESCO-Welterbe gehört. Planen Sie am Vormittag den Western Brook Pond ein. Vom Parkplatz führt zunächst ein etwa 2,7 km langer Weg bis zum Bootsanleger; mit Rückweg sind rund 6 km zu Fuß einzuplanen. Eine Bootstour durch den ehemaligen Fjord führt zwischen mächtigen, von Gletschern geformten Felswänden hindurch und sollte in der Hauptsaison möglichst vorab reserviert werden. Wenn Sie eine frühe Abfahrt erhalten und noch genügend Zeit sowie Energie haben, können Sie anschließend auf die Südseite des Parks zu den Tablelands fahren. Dort liegt ein rund vier Kilometer langer, vergleichsweise leichter Wanderweg durch eine ungewöhnlich karge, orangebraune Landschaft aus freigelegtem Gestein des Erdmantels. Diese Kombination ergibt einen langen, aber außergewöhnlich abwechslungsreichen Tag. Bei später Bootsfahrt bleiben Sie besser auf der Nordseite und ergänzen stattdessen Green Point oder einen weiteren kurzen Küstenspaziergang.


TAG 11
Gros Morne National Park / Rocky Harbour bis Twillingate (ca. 425 km)
Heute erwartet Sie eine längere Transferetappe quer durch das zentrale Neufundland. Starten Sie möglichst bereits gegen 07:30 Uhr, denn von Rocky Harbour nach Twillingate sind es etwa 425 km und gut fünf Stunden reine Fahrzeit. Fahren Sie zunächst über Route 430 zurück nach Deer Lake und anschließend auf dem Trans-Canada Highway ostwärts. Eine längere Pause bietet sich etwa im Raum Grand Falls-Windsor an; anschließend folgen Sie der Route 340 nach Norden in Richtung Twillingate. Verzichten Sie unterwegs auf größere Umwege, damit Sie spätestens gegen 13:30 bis 14:00 Uhr an Ihrem neuen Übernachtungsort eintreffen. Nach dem Check-in fahren Sie zum Long Point Lighthouse bei Crow Head. Der Leuchtturm steht mehr als 90 Meter über dem Meer und bietet einen weiten Blick über den Atlantik. Je nach Jahreszeit und Bedingungen können von hier sogar Eisberge, Wale und Seevögel beobachtet werden. Unternehmen Sie danach nur noch einen kürzeren Küstenspaziergang und genießen Sie den Abend in Twillingate – für ausführlichere Erkundungen steht Ihnen morgen ein ganzer Tag zur Verfügung.


TAG 12
Twillingate
Heute bleibt das Auto weitgehend stehen und Sie entdecken Twillingate ausführlicher. Beginnen Sie am Vormittag mit einem Abschnitt der Rockcut Trails. Das Küstenwegenetz umfasst zahlreiche unterschiedlich lange Routen und führt über felsige Landzungen, kleine Buchten und Aussichtspunkte über den Atlantik. Gute Wanderschuhe sind empfehlenswert, da einige Abschnitte felsig und stellenweise steil sind. Anschließend können Sie sich mit der Fischerei- und Seefahrtsgeschichte der Region beschäftigen, beispielsweise im Prime Berth Heritage Centre oder im Twillingate Museum. Wenn Sie zwischen spätem Frühjahr und Frühsommer reisen, lohnt sich besonders der Blick nach Eisbergen; die tatsächlichen Sichtungsmöglichkeiten ändern sich jedoch von Jahr zu Jahr und hängen von Wind und Meeresströmungen ab. Auch Bootstouren zur Wal- und Eisbergbeobachtung werden saisonal angeboten. Für den späten Nachmittag bietet sich noch einmal die Gegend rund um Crow Head und Long Point an. Planen Sie bewusst Zeit ohne festes Programm ein – Twillingates Reiz liegt vor allem in den kleinen Häfen, bunten Holzhäusern und der rauen Küstenlandschaft.


TAG 13
Twillingate bis Trinity (ca. 310 km)
Verlassen Sie Twillingate heute gegen 08:00 Uhr, denn vor Ihnen liegen rund 310 km bis Trinity. Für die reine Fahrt sollten Sie etwas mehr als vier Stunden einplanen. Zunächst geht es über die Route 340 zurück Richtung Trans-Canada Highway und anschließend ostwärts, bevor Sie bei Clarenville auf die Bonavista Peninsula abbiegen. Legen Sie unterwegs nur eine längere Kaffee- und Tankpause ein, damit Sie Trinity spätestens gegen 13:00 Uhr erreichen. Nach dem Check-in entdecken Sie den kleinen historischen Küstenort am besten zu Fuß. Trinity ist geprägt von restaurierten Holzhäusern, ehemaligen Fischereigebäuden, Kirchen und kleinen Straßen rund um den geschützten Naturhafen. Die gesamte Region wird als Trinity Bight bezeichnet und verbindet maritime Geschichte mit einer besonders ursprünglichen Küstenlandschaft. Wenn Sie nach der langen Fahrt noch Bewegung möchten, können Sie einen kürzeren Spaziergang in der Umgebung von Trinity oder Port Rexton unternehmen. Lassen Sie den Abend ruhig ausklingen – morgen steht Ihnen ein kompletter Tag für die Bonavista Peninsula zur Verfügung.


TAG 14
Trinity bis Bonavista und Elliston bis Trinity (ca. 115 km)
Heute erkunden Sie die Höhepunkte der Bonavista Peninsula. Starten Sie gegen 08:30 Uhr und fahren Sie zunächst nach Bonavista, etwa 50 km von Trinity entfernt. Beginnen Sie am Cape Bonavista mit dem markanten Leuchtturm und den weiten Ausblicken über den Nordatlantik. Anschließend lohnt sich ein kurzer Abstecher zum Dungeon Provincial Park mit seinen bizarren, vom Meer ausgewaschenen Felsformationen. Im Ort selbst vermittelt die Ryan Premises National Historic Site anschaulich die rund 500-jährige Geschichte der Fischerei an Kanadas Ostküste; die historischen Gebäude liegen direkt am Hafen. Danach fahren Sie nach Elliston. Der dortige Puffin Viewing Site ermöglicht während der Brutsaison besonders gute Beobachtungen von Papageitauchern vom Land aus; vom Parkplatz sind es nur wenige Minuten zu Fuß. Nehmen Sie ein Fernglas mit und halten Sie Abstand zu den Vögeln. Am späten Nachmittag fahren Sie nach Trinity zurück und genießen dort Ihre zweite Nacht.

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TAG 15
Trinity bis St. John’s (ca. 260 km)
Nach dem Frühstück verlassen Sie Trinity gegen 08:30 Uhr und fahren über Clarenville und den Trans-Canada Highway Richtung St. John’s. Die direkte Strecke umfasst etwa 259 km und benötigt gut drei Stunden, sodass Sie die Provinzhauptstadt bereits um die Mittagszeit erreichen können. Nach dem Check-in beginnen Sie Ihre Stadterkundung an der Waterfront und gehen anschließend durch die steilen Straßen des historischen Zentrums. Typisch für St. John’s sind die farbenfrohen Holzhäuser, die häufig unter dem Begriff Jellybean Row zusammengefasst werden. Danach fahren oder gehen Sie hinauf zum Signal Hill. Vom etwa 167 Meter hohen Gelände haben Sie einen großartigen Blick über den Hafen, die Narrows und den Atlantik. Der Ort spielte über Jahrhunderte eine wichtige Rolle für Verteidigung und Kommunikation; 1901 empfing Guglielmo Marconi hier das erste transatlantische Funksignal. Für Signal Hill sollten Sie ein bis drei Stunden vorsehen. Den Abend verbringen Sie im Zentrum, wo sich zahlreiche Restaurants und Pubs befinden.


TAG 16
St. John’s
Beginnen Sie den heutigen Tag früh mit einem Ausflug zum Cape Spear Lighthouse National Historic Site, rund 20 Minuten außerhalb von St. John’s. Cape Spear bildet den östlichsten Landpunkt Kanadas und beherbergt zugleich den ältesten noch erhaltenen Leuchtturm von Newfoundland and Labrador. Neben der maritimen Geschichte finden Sie hier auch Überreste einer Küstenverteidigungsanlage aus dem Zweiten Weltkrieg. Unternehmen Sie einen Spaziergang über die felsige Landzunge und halten Sie je nach Jahreszeit Ausschau nach Walen, Seevögeln oder Eisbergen. Anschließend fahren Sie zurück nach St. John’s und besuchen The Rooms, das zentrale Museum und Kulturzentrum der Provinz, oder schlendern erneut durch die Innenstadt. Am Nachmittag empfiehlt sich Quidi Vidi, ein ehemaliges Fischerdorf, das heute wie ein kleines Dorf innerhalb der Stadt wirkt. Verbinden Sie den Besuch mit einem Spaziergang am Quidi Vidi Lake oder durch die schmalen Straßen rund um den kleinen Hafen. Den letzten Abend auf Neufundland verbringen Sie entspannt in St. John’s.


TAG 17
St. John’s bis Argentia (ca. 135 km) / Nachtfähre bis North Sydney (ca. 518 km)
Heute beginnt Ihre Rückreise nach Nova Scotia. Da die Abfahrtszeiten der Fähre vom Reisetermin abhängen, gestalten Sie den Vormittag entsprechend Ihrer bestätigten Buchung. Von St. John’s bis zum Fährterminal in Argentia sind es etwa 135 km beziehungsweise knapp 1¾ Stunden Fahrt. Fahren Sie direkt zum Terminal und planen Sie großzügig: Passagiere mit Reservierung müssen spätestens zwei Stunden vor der planmäßigen Abfahrt eingecheckt sein. Die saisonale Verbindung zwischen Argentia und North Sydney wird 2026 von Mitte Juni bis Anfang Oktober angeboten und verkehrt mehrmals wöchentlich. Die Strecke über den Atlantik umfasst rund 518 km und benötigt ungefähr 16 bis 16½ Stunden. Da Sie über Nacht fahren, sollten Sie unbedingt frühzeitig eine Kabine reservieren. Packen Sie Medikamente, Kleidung für die Nacht, Ladegeräte und persönliche Dinge separat, damit Sie während der Überfahrt alles griffbereit haben.


TAG 18
North Sydney bis Halifax (ca. 392 km)
Nach der Übernachtung an Bord erreichen Sie Nova Scotia wieder in North Sydney. Die genaue Ankunftszeit richtet sich nach Ihrem Reisetermin und der gebuchten Überfahrt; prüfen Sie daher vor Reisebeginn unbedingt den aktuellen Fahrplan. Nach dem Ausschiffen fahren Sie ohne größeren Umweg Richtung Halifax. Die Strecke beträgt etwa 392 km und benötigt knapp fünf Stunden reine Fahrzeit. Folgen Sie zunächst dem Trans-Canada Highway über Cape Breton und den Canso Causeway zurück auf das Festland. Für eine Pause eignet sich der Raum Antigonish oder New Glasgow. Planen Sie heute keine umfangreichen Sehenswürdigkeiten ein, denn nach der langen Fährnacht und Fahrt soll die letzte Etappe bewusst unkompliziert bleiben. Bei einer morgendlichen Fährankunft erreichen Sie Halifax am frühen bis mittleren Nachmittag und können anschließend in Ruhe einchecken. Unternehmen Sie am Abend noch einmal einen Spaziergang an der Waterfront und genießen Sie ein letztes Abendessen am Hafen. Damit schließt sich Ihre große Runde durch Nova Scotia und Newfoundland – am nächsten Tag steht nur noch der Rückflug an.


TAG 19
Halifax bis Halifax Stanfield International Airport (ca. 35 km)
Da Ihr Rückflug erst am Nachmittag startet, können Sie den letzten Vormittag Ihrer Reise noch entspannt in Halifax verbringen. Frühstücken Sie in Ruhe und unternehmen Sie anschließend einen letzten Spaziergang entlang der Halifax Waterfront. Für größere Besichtigungen oder einen Ausflug außerhalb der Stadt sollten Sie heute keine Zeit mehr einplanen. Nutzen Sie den Vormittag stattdessen für einen Kaffee am Hafen, letzte Souvenirs oder einen kurzen Bummel durch die Innenstadt. Kehren Sie anschließend rechtzeitig zum Hotel zurück, holen Sie Ihr Gepäck und fahren Sie zum Halifax Stanfield International Airport. Der Flughafen liegt etwa 35 km nördlich der Innenstadt. Planen Sie zusätzlich ausreichend Zeit zum Tanken und für die Rückgabe Ihres Mietwagens ein und orientieren Sie sich beim Check-in an den Vorgaben Ihrer Fluggesellschaft. So endet Ihre 19-tägige Reise ohne Zeitdruck. Hinter Ihnen liegen die historischen Küstenorte Nova Scotias, der Cabot Trail, die Überfahrt nach Newfoundland, Gros Morne, Twillingate, die Bonavista Peninsula und St. John’s – eine abwechslungsreiche Reise zwischen Atlantikküste, kleinen Fischerdörfern und außergewöhnlichen Naturlandschaften.


Flug & Mietwagen
Sie geben Ihren Mietwagen direkt am Flughafen zurück und begeben sich anschließend zum Check-in in die Abflughalle. Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Rückflug.
Tag 20
Ankunft in Österreich
Willkommen zurück in Österreich! Wir hoffen, dass Sie eine unvergessliche Reise hatten und gut erholt zurückgekehrt sind.
Preis auf Anfrage
Juni bis September bietet ideale Voraussetzungen für diese große Atlantik-Rundreise. Lange Tage schaffen viel Zeit für den Cabot Trail, Wanderungen im Gros Morne National Park, Küstenfahrten und Bootsausflüge. Juli und August bringen lebendige Hafenorte und eine große Auswahl saisonaler Angebote. Besonders reizvoll ist der September mit angenehmen Temperaturen, ruhigerer Atmosphäre und ersten Herbstfarben. Auch für Wanderungen und Walbeobachtungen bietet diese Zeit ausgezeichnete Möglichkeiten.
BESTE
REISEZEIT
BESTE
REISEZEIT


INKLUDIERTE
LEISTUNGEN
FLÜGE
Hin- und Rückflüge von Österreich in die USA oder Kanada in der Economy Class mit einer renommierten Fluggesellschaft. Auf Wunsch sind auch Business- und First-Class-Buchungen möglich.
MIETWAGEN
Ihr Mietwagenpaket umfasst unbegrenzte Kilometer, eine Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung, eine Haftpflichtversicherung in Höhe von 1 Million USD, eine zusätzliche Haftpflichtversicherung in Höhe von 1 Million EUR, sowie einen zusätzlichen Fahrer ab 25 Jahren. Alle anfallenden Flughafengebühren und Steuern sind ebenfalls inklusive. ( Für 2 Personen: Compact I Für 3 Personen: Midsize I Für 4 Personen: Midsize SUV)
UNTERKÜNFTE
Übernachtungen in sorgfältig ausgewählten Mittelklassehotels. Die Hotels können individuell nach Ihren Wünschen ausgewählt werden; die in dieser Reise vorgestellten Unterkünfte dienen lediglich als Beispiele. Auf Wunsch stehen Ihnen auch Hotels höherer Kategorien zur Verfügung.
EXPERTEN BERATUNG
Unsere Reiseexperten bieten Ihnen eine persönliche Beratung von Mensch zu Mensch und stellen sicher, dass jede Reise individuell auf Ihre Wünsche abgestimmt ist, sodass sie genau Ihren Vorstellungen entspricht. Ihr persönlicher Reiseberater begleitet Sie von der ersten Beratung über die Angebotserstellung bis zum Abschluss Ihrer Reise und steht Ihnen jederzeit als verlässlicher Ansprechpartner zur Verfügung. Dank unseres Expertenwissens mit detaillierten Zielgebietskenntnissen können wir Ihnen maßgeschneiderte Empfehlungen geben. Sollte es vor Ort zu Schwierigkeiten kommen, erhalten Sie Unterstützung durch unsere Agenten und Reiseexperten, damit Sie Ihre Reise unbeschwert genießen können. Zudem erhalten Sie eine umfassende Beratung zu Reiseversicherungen und Einreisebestimmungen, um bestens vorbereitet und sorgenfrei Ihre Reise antreten zu können.
REISE-ESSENTIALS
In jeder Reise sind unsere Reise-Essentials enthalten: ein ausführlicher deutschsprachiger Iwanowski Reiseführer, ein Adapter und eine Dokumententasche sowie umfangreiches Kartenmaterial und weitere nützliche Unterlagen.
SICHER REISEN
Unsere Leistungen bieten Ihnen höchste Sicherheit und Flexibilität: Ihr Geld ist durch den Reisesicherungsschein abgesichert, sodass Sie unbesorgt buchen können. Bei unerwarteten Ereignissen wie Streiks, Krisen oder Unruhen genießen Sie volle Flexibilität. Zudem bieten wir Ihnen eine kostenfreie Umbuchung oder Stornierung bei Reisewarnungen vom Auswärtigen Amt sowie eine kostenfreie Rückholung aus dem Zielgebiet, falls eine Reisewarnung ausgesprochen wird.
