Utah: Reparaturarbeiten am Zion-Mount Carmel Highway
Utah: Reparaturarbeiten am Zion-Mount Carmel Highway
Von Mitte Mai bis Oktober 2010 wird die Durchgangsstraße Hwy 9, die direkt durch den Zion Nationalpark führt und die den Südeingang mit dem Osteingang verbindet, erneuert. Der in den späten 1920er Jahren eröffnete Zion-Mt Carmel Highway war zwischenzeitlich zwar asphaltiert und mit Leitplanken versehen worden, aber mittlerweile erfordert der Zustand der Straße – bedingt durch immer stärkeren Verkehr und veraltete Abwasserkanäle - dringende Reparaturarbeiten.
Die Strecke gehört für uns zu den spektakulärsten in der Region, besonders wenn man vom Osten her in den Park fährt und man noch nicht weiß, was einen erwartet – und dann nur noch Staunen kann, wenn man von oben plötzlich grandiose Ausblicke auf den Zion Canyon hat. Glücklicherweise wird die Straße nicht über den gesamten Zeitraum geschlossen, dennoch kann es zu Verzögerungen und Sperrungen bis zu 3h pro Tag kommen. Die Arbeiten betreffen nur einen Abschnitt des Mount Carmel Highway, der als „Switchbacks“ bekannt ist und der den Südosten des Zion Nationalparks durchquert. Der betroffene Abschnitt beginnt an der Kreuzung des Zion Canyon Scenic Drive (Canyon Junction) und endet am westlichen Ende des Mount Carmel Tunnels. Hier findet man eine Karte.
Wer also auf dem Hwy 9 unterwegs zum Hwy 89 ist, um z.B. von Zion zum Bryce Canyon, Lake Powell oder Grand Canyon zu gelangen, der ist von den Maßnahmen betroffen. Nicht betroffen ist der Zion Canyon Scenic Drive (der seit 1. April, wie jedes Jahr in der Hauptsaison, nur mit kostenlosen Shuttlebussen befahren wird und in dieser Zeit für private PKWs gesperrt ist), und auch die Besuchereinrichtungen bleiben davon verschont. Sie sind wie üblich geöffnet. Aktuelle Informationen zu Sperrungen bekommt man natürlich vor Ort im Park.
Utah: Die Himmelsinsel im Canyonlands Nationalpark
Utah: Die Himmelsinsel im Canyonlands Nationalpark
Canyonlands, der 1964 zum Nationalpark erhoben wurde, ist mit einer Fläche von rund 1.360 km² der größte der fünf Nationalparks in Utah. Er ist längst nicht so bekannt wie Zion, Bryce Canyon oder Arches, aber mindestens ebenso sehenswert! Manche Besucher, die zum ersten Mal nach Moab kommen, schaffen es oft nur, Arches Nationalpark zu besuchen und hetzen dann weiter, weil sie nur eine Nacht in Moab gebucht haben und schon wieder zur nächsten Sehenswürdigkeit wollen. Das ist natürlich auch oft verständlich, gerade wenn es die erste Reise in den Südwesten ist, der ja vor Naturwundern nur so strotzt und man so viel wie möglich mitnehmen möchte. Aber trotzdem schade! Denn es gibt so viel mehr zu sehen. Viele, mit denen wir sprechen, und die Canyonlands beim ersten Besuch links liegen gelassen haben (von Moab aus gesehen im wahrsten Sinne des Wortes!), kehren wieder und lassen sich dann mehr Zeit, um beide Nationalparks bei Moab in Ruhe erkunden zu können. Und sind dann völlig begeistert!
Canyonlands teilt sich auf in drei Regionen, die durch die Flüsse Green und Colorado wie ein Y geteilt sind und die nicht über Straßen miteinander verbunden sind: Die Himmelsinsel „Island in the Sky“ im Norden, im Osten „The Needles“ mit ihren Felsnadeln und im Westen der Irrgarten „The Maze“. In dieser dreigeteilten Serie stellen wir Ihnen zunächst den meistbesuchten und am leichtesten zugänglichen Teil vor, nämlich Island in the Sky. Diese Region ist am besten von Moab aus zu erreichen und liegt südwestlich vom Arches Nationalpark. Zur besseren Orientierung gibt es hier eine Übersichtskarte.
In Canyonlands ist der Name Programm: er besteht aus unzähligen zerklüfteten Canyons, die hier in über 300 Millionen Jahren entstanden sind. Der Park ist ein Paradebeispiel für die Veränderungen des Colorado Plateaus, die hier Schicht um Schicht sichtbar werden. Längst verschwundene Ozeane, Wattenmeere und versteinerte Sanddünen haben sich hier in die Landschaft eingeprägt, die aus unzähligen Schluchten, Steinsäulen, -bögen, -hügeln und Tafelbergen besteht. Der Großteil von Canyonlands ist Wildnis und nicht durch befestigte Straßen erschlossen. Dies macht das Backcountry Erlebnis natürlich umso größer.
Island in the Sky erhebt sich wie eine felsige Insel zwischen den Flüssen Colorado und Green. Man nähert sich von Norden und merkt plötzlich, dass man auf die Spitze eines Hochplateaus zufährt, während der Abgrund links und rechts immer näher kommt. Von verschiedenen Aussichtspunkten blickt man hinab auf die vielschichtigen Schluchten, die die beiden Flüsse gegraben haben, sowie auf den White Rim, eine weiße Sandsteinbank. Aber man hat auch eine hervorragende Sicht auf drei Bergketten, die La Sal Mountains im Osten, die Abajo Mountains im Süden und die Henry Mountains im Südwesten.
Die Titanic in den Bergen ist fertig. Am 8. April eröffnete im amerikanischen Südstaat Tennessee das Museum in Form eines riesigen Nachbaus des Luxusliners. Das Schiff auf Fels entstand im Ferienort Pigeon Forge in mehr als einjähriger Bauzeit und hat rund 25 Millionen Dollar gekostet.
Der Nachbau der vorderen Hälfte des Ozeanriesen in halber Originalgröße zeigt Fundstücke der echten Titanic, die nach dem Untergang im Jahr 1912 auf dem Wasser trieben, darunter Decksessel und Schwimmwesten. Der Eigentümer John Joslyn tauchte 1987 mit der zweiten Titanic-Expedition zum Wrack auf dem Grund des Atlantik. Das Erlebnis ließ ihn nicht mehr los. Im Bundesstaat Missouri baute er dann seine erste Titanic. Das neue Schiff in Pigeon Forge ist ebenso groß, besitzt aber mehr Ausstellungsfläche und bietet – als einziger Ozeanriese in den Bergen fern vom Meer – einen besonders faszinierenden Anblick. Das Museum empfiehlt, rechtzeitig online zu reservieren. Der Eintritt kostet 23 Dollar, für Kinder von 5 bis 12 Jahren 11 Dollar.
Pigeon Forge liegt am Rande des meistbesuchten Nationalparks der USA, Great Smoky Mountains. Hier ragen die höchsten Gipfel des felsigen Appalachengebirges empor. Der Themenpark Dollywood, betrieben vom Country-Star Dolly Parton, bietet neben Achterbahnen und Südstaatenküche auch viel Musik und zeigt altes Kunsthandwerk aus den Bergen: vom Wagenbau über die Glasbläserei bis zum Schmieden. Auch ist der Ferienort Pigeon Forge berühmt für seine 15 großen Show-Theater, davon viele im Broadway-Stil, und für ausgefallene Attraktionen. Das Wissenschaftsmuseum Wonderworks entstand in Form eines auf den Kopf gestellten Hauses. Die Titanic setzt diese Tradition des Außergewöhnlichen fort.
Quelle: Verkehrsbüro des Staates Tennessee 08.04.2010
“Memphis in May“: vier Wochen Festivals am Mississippi
“Memphis in May“: vier Wochen Festivals am Mississippi
Blues, Rock und Brutzel-Weltmeisterschaften:
Eines der größten Stadtfeste der USA erreicht an jedem Maiwochenende einen neuen Höhepunkt: vom Blues- und Rockfestival bis zum Sinfoniekonzert am Mississippi, von Multikulti-Klängen bis zur Weltmeisterschaft im Barbecue-Grillen.
Den Auftakt mit Starbesetzung bildet das Beale Street Music Festival vom 30. April bis zum 2. Mai. Benannt nach der Bluesmeile im Herzen der Stadt, bringen diese Konzerte auch die B52’s und Jerry Lee Lewis auf die Bühnen im Tom Lee Park am Ufer des Mississippi, und ebenso Limp Bizkit sowie Earth, Wind & Fire. Natürlich spielen auch Einheimische, sei es nun der Soulpastor Al Green oder Booker T & The MG’s.
Legendär ist der World Championship Barbecue Cooking Contest: die Weltmeisterschaft in der Südstaatenkunst des langsamen Brutzelns von Rippchen. Vom 13. bis 15. Mai streiten Hunderte von Teams um den begehrten Titel. Da freuen sich die Dritten – nämlich Tausende von Besuchern, die unter einer duftenden Wolke zwischen all dem Grillgut auswählen dürfen. Zum Miss-Piggie-Wettbewerb wetteifern ausgewachsene Manner darum, wer sich am schönsten als die rosabackene Fernseh-Diva verkleidet.
Vom 2. bis 9. Mai feiert Memphis sein diesjähriges Partnerland Tunesien mit Musik, Kunst und Kochkünsten aus Nordafrika. Die Sunset Symphony am 29. Mai beginnt um 18.00 Uhr mit einer spektakulären Flugschau. Zum Sonnenuntergang, im Anschluss an ein Feuerwerk, beginnt dann das Freilicht-Konzert des Memphis Symphony Orchestra.
Quelle: Verkehrsbüro des Memphis Convention & Visitors Bureau 07.04.2010
Chicago: neue Musicals
Chicago: neue Musicals
Auch Kulturfans kommen in diesem Jahr in Chicago voll und ganz auf ihre Kosten, denn das Musicalprogramm 2010 kann sich sehen lassen. Ab dem 18. März tanzt Billy Elliot über Chicagos Bühnen. Der Mai bringt eine regelrechte Explosion für Augen und Ohren: Fuerza Bruta: Look up beeindruckt ab dem 21.05.2010. Vom 13. Juli bis zum 5. September dominiert dann die Farbe grün, wenn Shrek die Theater der Stadt erobert. Und am Jahresende wird es magisch: Vom 1. Dezember 2010 bis zum 23. Januar 2011 verzaubern die Hexen von Wicked die Besucher.
Quelle: Fremdenverkehrsbüro Chicago & Illinois 31.03.2010